Jeder kann besser schreiben

,,Ich und Schreiben? Schon in Aufsätzen hatte ich nur Vieren.“ – ,,Mit meiner Rechtschreibschwäche sollte ich vom Texten die Finger lassen.“ – ,,Dafür braucht man Talent, das habe ich nicht.“

Noch immer halten solche Vorurteile über das Schreiben sich hartnäckig, Doch wer Journalist*innen, Texter*innen oder Schriftsteller*innen befragt, hört ganz anderes. Denn viele wurden nicht als Naturtalent geboren, sondern haben sich ihr Können mühsam erarbeitet. Deutschnoten sagen wenig aus – was eine Lehrerin  ,,herrlich kreativ“ findet, ist der anderen ,,viel zu viel drumherum geredet“.  Außerdem gilt wie beim Handwerk, so auch beim Schreiben: Übung macht den Meister beziehungsweise die Meisterin.

Also, probieren Sie es doch mal aus! Nehmen Sie sich einen x-beliebigen Text aus Ihrer Feder oder der Tageszeitung von gestern. Anschließend machen Sie ihn besser, im Sinne von: verständlicher, lebendiger, spannender, wie Sie mögen.

Top 5 der verbesserten Texte:

  1. Aktiv ist besser als passiv. „Wir laden Sie ein“ statt „Sie sind eingeladen“, „Die Psychologin XY stellt ihr neues Buch vor“ statt „Das Buch der Psychologin XY wird vorgestellt“
  2. Mit Synonymen werden Texte lebendig. Ersetzen Sie „sagen“ öfter durch „meinen, erklären, flüstern, rufen, mutmaßen, kommentieren“. Statt „machen“ kommt oft auch „erledigen, sich vornehmen, reparieren, aufbauen, kreieren“ infrage.
  3. Tote Verben sparsam dosieren. Die Verben veranstalten, stattfinden, sich befinden, durchführen, ausüben sind im Amtsdeutsch sehr beliebt, überall sonst deutlich weniger. Auf andere Verben wie feiern, einladen zu, planen, organisieren etc. auszuweichen, verschönert den Text meistens erheblich.
  4. Auf Füll- und Steigerungswörter verzichten. Beispiele: nämlich, außerordentlich, wirklich, überaus, ganz – im Mündlichen sympathisch, in Zeitungsartikeln oder Geschichten störend.
  5. Abwechslungsreicher Satzbau hält die LeserInnen bei der Stange. Mal kurz, mal länger, aber nie zu verschachtelt: So macht Lesen Freude.
icon

Expertise sichtbar machen

icon

Zielgruppen erreichen

icon

Freude am Text

Storytelling: Werden Sie Geschichtenerzähler*in!

Seit der Jahrtausendwende erfreut sich Storytelling in der Werbung, der in- und externen Unternehmenskommunikation immer größerer Beliebtheit. Aber eigentlich gab es diese Kommunikationsmethode schon immer. Storytelling heißt ,,Geschichten erzählen“, und mit Geschichten lassen sich Botschaften teilweise viel erfolgreicher transportieren als mit nackten Jahres-, Umsatz- und Mitarbeiterzahlen. Dazu benötigen Sie: Held oder Heldin, sympathisch und nahbar, einen Konflikt „wie aus dem echten Leben“, Bösewicht und Helfer*in, die alles noch viel spannender machen und zum Schluss die Auflösung – das Happy End.  Wenn dann noch die Botschaft hängen bleibt, dass Ihre Unterstützung, Ihr Produkt das Happy End erst möglich machten, dann ist das Storytelling geglückt.

Gute Geschichten

  • lösen ein Gefühl von Verbundenheit aus
  • bereiten dem Publikum Freude
  • lassen Unternehmen menschlich wirken
  • gehen viral: Man redet darüber und teilt sie.

Storytelling kann auch schief gehen

  • die eigentliche Zielgruppe fühlt sich nicht angesprochen
  • es gibt zu viele Held*innen, Bösewichter oder Handlungsstränge, was verwirrt
  • das Ende überzeugt nicht
  • Witzig gemeintes wirkt lahm, Ironie bleibt unverstanden
  • schließlich der Klassiker: Alle lieben den Werbespot, doch um welches Produkt ging es noch mal?

Was Storytelling für Sie als Selbstständigen, Ihr Produkt bzw. Ihr Unternehmen bewirken kann (und was nicht), dazu berate ich Sie gerne. Vorab können Sie auch meine Infos rund um die Kommunikationsmethode Storytelling anfordern. Natürlich kostenlos.

img

Neuer Schwung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Lernen Sie, wie ein*e Redakteur*in zu denken und zu schreiben. Entwickeln Sie ein Gespür für Themen, die Schlagzeilen machen bzw. Sendeminuten füllen. Rücken Sie sich und Ihr Projekt ins Rampenlicht. Im Einzelcoaching, in meinen Online- und Präsenz-Seminaren verrate ich Ihnen, wie es geht.

  • Storytelling für Unternehmen
  • Storytelling für Selbstständige
  • Storytelling zu Gesundheitsthemen
  • Schreiben wie ein*e Journalist*in
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Gesundheitsbereich
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Schule und Kita
  • Inhouse-Schulungen
  • Seminare auf Kongressen
  • Webinare und Online-Coachings
img

Welche Heldin hat Ihre Story?

Werden Sie Storytelling-Expert*in und lernen Sie alles über Heldentypen, Ur-Themen und Masterplots, die Geschichten unvergesslich machen. Entwickeln Sie Ihr Gespür für die Storys, die Sie erzählen möchten, und feilen Sie an Ihrer Erfindungs- und Formulierkunst. Mein Wissen vermittle ich in Präsenzseminaren sowie in Vorträgen bzw. Coachings online.

Schreibblockaden ade!

Plötzlich ist es da, das Stoppschild im Kopf – das kennen selbst routinierte Journalist*innen und Schriftsteller*innen. Da hilft nur, tief durchzuatmen und darauf zu zählen, dass diese Blockade vorüberzieht wie Wolken am Horizont. Oft lässt sich der Weg zurück zum Schreibfluss mit den folgenden Tricks verkürzen:

  • einfach drauflosschreiben, ein Lieblingslied lang. Drei bis acht Minuten lang hauen die Finger in die Tasten. Rechtschreibung und Zeichensetzung sind zweitrangig. Dabei ist nur wichtig, dass es zusammenhängende, einen Sinn ergebende Sätze sind. Am Ende des Lieds steht da ein Text – und wenn das Blatt erst einmal gefüllt ist, folgt der Rest irgendwann von selbst.
  • Turnschuhe an und los! Jetzt gilt es, in Bewegung über den roten Faden des geplanten Texts nachzudenken. Was soll die zentrale Botschaft sein? Wie sachlich, emotional, behutsam oder laut sollen Inhalte vermittelt werden? Schritt für Schritt nimmt der Text Gestalt an. Danach helfen Notizen, um den Faden nicht wieder zu verlieren.
  • Warmschreiben: einen Brief an die Lieblingstante, einer Beschwerde an den Telefonanbieter, ein paar Zeilen an die Steuerberaterin. Hinterher sind die Finger warm und das Denken ist geschmeidig. Dann einfach dranbleiben!
quate

Petra Plaum kenne ich seit 14 Jahren als freie Journalistin und habe in den unterschiedlichsten Projekten mit ihr zusammengearbeitet. Ich habe Frau Plaum in diesen vielen Jahren als zuverlässig kreativ und immer zugewandt erlebt. Es ist bereichernd mit ihr zusammenzuarbeiten. Sie kommuniziert gut, ist termintreu und liefert hervorragende Ergebnisse. Frau Plaum sieht das gemeinsame Ziel. Es geht ihr immer um die Sache und das beste Ergebnis.

Volker Kiemle | Diakoniewerk Martha-Maria
quate

Petra Plaum hat mich schon mit ihrem ersten Beitrag überzeugt. Sie recherchiert sorgfältig, schreibt frisch und liefert pünktlich. Bei ihren Recherchen trifft sie den Nerv - kurzum: Ein Gewinn für unser Redaktionsteam und sie ist (m)eine „Geheimwaffe“, wenn es mal brennt!

Julia Bidder | mobil, Patientenzeitschrift der Deutschen Rheuma-Liga e. V.
quate

Frau Plaum überzeugt mit ihren Recherchen, ihrem Text und ihren Fotos sowohl im B2B-Bereich als auch in Publikumsmedien. Sie liefert Berichte, Interviews, Unternehmensporträts, Reisereportagen und Advertorials, die unsere Kunden und Leser begeistern. Mit Herzblut und Genauigkeit macht sie jedes Thema zu ihrem eigenen und stimmt sich dabei mit dem Redaktionsteam ab. Sie arbeitet selbstständig und ist Teamplayerin zugleich.

Constanze Meindl | vmm wirtschaftsverlag gmbh & co kg
quate

Frau Plaum verfasst für uns regelmäßig Artikel und Texte zu den Themen „Leben und Arbeiten im Landkreis Donau-Ries“. Sie bringt immer wieder gute Ideen ein und erzählt auch sachliche Inhalte spannend und interessant. Wir schätzen ihre Zuverlässigkeit und die unkomplizierte Zusammenarbeit mit ihr. Wir sind rundum zufrieden!

Dr. Celine Schulz | Wirtschaftsförderverband DONAURIES e.V.
quate

Frau Plaum hat mittlerweile zum zweiten Mal meine Webseite betextet. Und wieder einmal verlief die Zusammenarbeit reibungslos und unkompliziert. Frau Plaum berät bei Fragen ausgezeichnet und schreibt sowohl mit als auch ohne Vorgaben auf den Punkt. Auch die Zusammenarbeit im journalistischen Bereich ist hervorragend. Ihr offenes Ohr und ihre Coaching-Fähigkeiten für Berufsanfänger sowie auch ihre Führungsqualitäten bei Redaktionssitzungen sind sehr angenehm und bereichernd. Ich kann Frau Plaum wärmstens empfehlen.

Stefanie Guim Marcé | TRADUTECA Übersetzungen & Journalismus
quate

Die Kooperation mit Petra Plaum ist gekennzeichnet von Expertise, Vertrauen, Zuverlässigkeit und Flexibilität. Es macht Spaß, mit ihr zusammen zu arbeiten.

Dörte Mülheims | kibequa Kitaleitung bestens qualifiziert
quate

Ich möchte mich für den tollen Workshop "Storytelling im Marketing" bedanken. Du bist ruhig und strukturiert und hast eine feine Sprachmelodie. So kann man mühelos verstehen und dran bleiben. Inhaltlich war deinWorkshop sehr gut aufbereitet. An deinen Beispielen habe ich verstanden, wie wichtig es ist, seine Leser im Blick zu haben und sich nicht auf den Spruch ,Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte' verlassen sollte.

Garnet Manecke | Journalismus. PR. Fotografie
quate

Frau Plaum ist eine höchst engagierte Medizinjournalistin. Wir haben uns bei einem gemeinsamen Projekt bei Medscape kennengelernt. Das war nur der Anfang und danach haben wir noch etliche gemeinsame Projekte verwirklicht. Wir sind uns einig in Sachen Engagement für den Journalismus und sorgfältiger, verlässlicher Recherche, verbunden mit pünktlicher Lieferung und den vielen, für gemeinsames Arbeiten wichtigen Sekundärtugenden.

Dr. Martina Lenzen-Schulte | Medizinjournalistin